Eine einfache Rechnung und ein eindrucksvolles Ergebnis!!!

DIE KRISE - viel besprochen und doch immer noch ein unendlicher Fundus an Theorien

Die folgende fand ich besonders interessant, da sie die global-politische Denkweise anregt. Sind wir wirklich alle so dumm? Oder ist einfach nur alles anders und wir sehen es nicht? Zu einem ähnlichen Schluss kam auch Andreas Eschbach mit seinem Roman “Eine Billion Dollar” (wir sprachen früher schon einmal darüber).

Übersetzung aus dem Spanischen vom 15. 3. 2009

Eine einfache Rechnung und ein eindrucksvolles Ergebnis!!!

Eine Überlegung und eine einfache Kalkulation,  von einem spanischen Fernsehzuschauer an CNN gesendet.

Der Plan zur Rettung der Banken mit dem Geld der Steuerzahler, der zurzeit im Amerikanischen Kongress diskutiert wird, wird die unvorstellbare Summe von 700 Milliarden Dollar kosten, obwohl man den Banken bereits 500 Milliarden Dollar übergab und die europäischen Regierungen ihrerseits Milliarden an die von der Krise betroffenen Banken übergeben werden.

Um sich die Dimension dieser Ziffern überhaupt vorstellen zu können, machte ein spanischer Fernsehzuseher folgende Kalkulation:

Auf dem Planet Erde leben derzeit 6,7 Milliarden Einwohner.Wenn man „ nur“ die  700 Milliarden (amerikanischen) Dollar durch die 6,7 Milliarden Bewohner der Erde teilt, bedeutet dies, dass

jeder einzelne Bewohner der Erde 104 Millionen Dollar erhalten würde.

Mit dieser Summe könnte man nicht nur sofort die gesamte, weltweite  Armut ausmerzen, sondern es würde jeder Erdenbewohner automatisch zum Millionär werden.

Der Fernsehzuseher, kommt zu dem Schluss: „Es scheint allerdings, dass es ein kleines Problem mit der Verteilung des Reichtums geben wird.“

Machen wir eine kleine einfachere Rechnung von den Spaniern:

Der spanische Staat unterstützt die Banken derzeit mit 30 Milliarden Euro,die aus den Geldbörsen der Spanier stammen.  Der Staat wird 30 Milliarden Euros Schulden den Banken abnehmen, um deren finanziellen Kollaps zu vermeiden. Spanien hat nach der aktuellen  Einwohnerliste von 2008  46.063.511 Einwohner. Machen wir also folgende Rechnung:

30.000.000.000,– von Euritos !!!!!!!!!!   geteilt durch 46.063.511 Einwohner ergibt:

652,18 Millionen Euros für jeden Spanier!

Unter der Annahme, dass im Durchschnitt jede Familie aus 4 Personen besteht, würden auf jede Familie 2.608,72 Millionen Euro entfallen.

Schau mal, mit dieser Summe könnten wir doch locker unsere Hypotheken bezahlen.

Das ist die Krise! Es zahlt sich aus, uns für dumm anzusehen. Sowohl die Regierung als auch die Opposition lachen über uns.

Visualisierte Finanzkrise

Wer ist eigentlich in der Lage, dem einfachen Mann (im amerikanischen Wahlkampf war es Joe The Plummer) zu erklären, was die Finanzkrise ist. Dafür werden viele schlaue Worte gefunden, aber kaum einer versteht sie ohne entsprechendes Studium.

Ich habe die beste Form der Erklärung gefunden: die Visualisierung der Finanzkrise. In einem kurzen Video wird erklärt, warum die Banken zusammenbrechen, viele ihr Haus verlieren und keiner mehr mit seinen Investments etwas verdient.

Schaut es euch an (leider nur auf Englisch, aber wozu ist Visualisierung gut, wenn die Bilder nicht überall auf der Welt verstanden werden - sie werden es - jedenfalls in diesem Video).

Moral der Geschichte ist: wer viel will, ohne dafür etwas zu tun, muss damit rechnen, dass er auf die Nase fällt. Diesen Spruch hat leider mein Großvater schon geprägt und wahrscheinlich war er noch nicht einmal von ihm.

Alternative Geldanlagen

Wer vor 18 Monaten 1.158,48 Euro in die Aktien der Commerzbank
investiert hat, musste sich 18 Monate lang über fallende Kurse
ärgern und hat heute noch 215,28 Euro übrig.

Wer vor 18 Monaten 1.158,48 Euro in Krombacher Bier investiert hat,
konnte:
- 18 Monate lang jede Woche einen Kasten herrliches Pils genießen
- war ständig heiter
- hatte viel Spaß
- hat den Regenwald gerettet
- und hat heute noch….
(Achtung, jetzt kommt’s)…
Leergut im Wert 223,20 Euro !!!!!!!!!

*PROST*

Kurt Tucholsky und die Bankenkrise (Teil 2)

So, jetzt ist es raus: das Gedicht zur Finanzkrise, das Kurt Tucholsky angedichtet wurde, ist nicht von ihm. DIe Financial Times Deutschland ist diesem Mythos auf den Grund gegangen und hat einen pensionierten Wirtschaftswissenschaftler als ursprünglichen Autor ausgemacht (zum Artikel).

Selbst die “Zeit” und die “Süddeutsche Zeitung” sind diesem Fake aufgesessen. Dabei hätte man selbst drauf kommen können: Derivate sind ein Produkt der Neuzeit. Die konnte Tucholsky noch nicht kennen.

Aber worin sich wahrscheinlich alle einig sind: dem alten Fuchs “Tucho” hätte es jeder zugetraut, ein solches Gedicht zu schreiben. Nur der tatsächliche Autor ist sich sicher, dass Tucholsky nie so “saubere” Verse hätte geschrieben. Aber das bleibt den Kunstkritikern vorbehalten zu bewerten.

Alles in allem ist es aber doch ein schönes Gedicht mit einer doch eher düsteren Prophezeiung, die man nie erleben möchte.

Die Aussage und der Gedanke, dass wir uns aber in unseren Köpfen ändern sollten, bleibt dennoch stehen und hat nachwievor für mich Bestand. Aber dazu später mehr …

Kurt Tucholsky und die Bankenkrise

Folgendes Gedicht wurde nicht etwa in diesen Tagen verfasst, sondern vor fast 80 Jahren von Kurt Tucholsky. Er hatte damals auch eine globale Bankenkrise erlebt und diese mit seinen Schlussfolgerungen in einem Gedicht verarbeitet. 

Es zeigt auf erschreckende Weise, dass es fast alles schon einmal gab. Ich hoffe nur, dass die düstere Prophezeiung am Ende dann doch nicht eintrifft. 

“Wenn die Börsenkurse fallen, 
regt sich Kummer fast bei allen, 
aber manche blühen auf: 
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.

Keck verhökern diese Knaben 
Dinge, die sie gar nicht haben, 
treten selbst den Absturz los, 
den sie brauchen - echt famos! 

Leichter noch bei solchen Taten 
tun sie sich mit Derivaten: 
Wenn Papier den Wert frisiert, 
wird die Wirkung potenziert. 

Wenn in Folge Banken krachen, 
haben Sparer nichts zu lachen, 
und die Hypothek aufs Haus 
heißt, Bewohner müssen raus. 

Trifft’s hingegen große Banken, 
kommt die ganze Welt ins Wanken - 
auch die Spekulantenbrut 
zittert jetzt um Hab und Gut! 

Soll man das System gefährden? 
Da muss eingeschritten werden: 
Der Gewinn, der bleibt privat, 
die Verluste kauft der Staat. 

Dazu braucht der Staat Kredite, 
und das bringt erneut Profite, 
hat man doch in jenem Land 
die Regierung in der Hand. 

Für die Zechen dieser Frechen 
hat der Kleine Mann zu blechen 
und - das ist das Feine ja - 
nicht nur in Amerika! 

Und wenn Kurse wieder steigen, 
fängt von vorne an der Reigen - 
ist halt Umverteilung pur, 
stets in eine Richtung nur. 

Aber sollten sich die Massen 
das mal nimmer bieten lassen, 
ist der Ausweg längst bedacht: 
Dann wird bisschen Krieg gemacht.”

Kurt Tucholsky, 1930, veröffentlicht in “Die Weltbühne” 

Wenn man es aber genauer betrachtet, haben wir den Krieg doch schon. Nur kam er diesmal vor der Krise.

Wir brauchen einen Wandel - aber zu allererst in unseren Köpfen. Ich habe keine Lust, dass meine Enkel in 80 Jahren zu ähnlichen Schlussfolgerungen kommen.

Investment Banking kurz erklärt

“Chuck und sein Gaul” oder: “Wie das amerikanische Finanz-System funktioniert”

Der junge Chuck will mit einer eigenen Ranch reich werden. Als Anfang kauft er einem Farmer ein Pferd ab. Er übergibt dem Farmer seine ganzen 100 Dollar und dieser verspricht, ihm das Pferd am nächsten Tag zu liefern.

Am nächsten Tag kommt der Farmer vorbei und teilt Chuck eine schlechte Nachricht mit: “Es tut mir leid, Kleiner, aber das Tier ist in der Nacht tot umgefallen.” Meint Chuck: “Kein Problem. Gib mir einfach mein Geld zurück. ”Geht nicht”, eröffnet ihm der Farmer. “Ich habe das Geld gestern bereits für Dünger ausgegeben.”

Chuck überlegt kurz. “Na dann”, fängt er an, “nehme ich das tote Biest trotzdem.” - “Wozu denn?” fragt der Farmer. “Ich will es verlosen”, erklärt ihm Chuck. “Du kannst doch kein totes Pferd verlosen!”, staunt der Farmer. Doch Chuck antwortet: “Kein Problem! Ich erzähl’ einfach keinem, dass es schon tot ist…”

Monate später laufen sich Chuck - fein in Anzug und schicken Schuhen - und der Farmer in der Stadt über den Weg. Fragt der Farmer: “Chuck! Wie lief’s denn mit der Verlosung des Pferde-Kadavers?” - “Spitze”, erzählt ihm Chuck. ”Ich habe über 500 Lose zu je 2 Dollar verkauft und meine ersten 1′000 Dollar Profit gemacht.” - “Ja… gab’s denn keine Reklamationen?” - “Doch - vom Gewinner”, sagt Chuck. “Dem habe ich dann einfach seine 2 Dollar zurückgegeben.”

Heute verkauft Chuck strukturierte Finanzprodukte bei Goldman Sachs.

Stell dir vor, es ist Finanzkrise und keiner geht hin

Wir konnten viel lesen, hören und sehen zur aktuellen Finanzkrise. Aber ist sie wirklich so aktuell? Oder sehen wir nicht nur die Auswirkungen eines seit ewigen Zeiten unter der Oberfläche brodelnden Problems, das wir uns in unserer Gier selbst geschaffen haben bzw. schaffen lassen haben?

Schon vor Jahren hatte ich ein Buch von Andreas Eschbach in der Hand, das sich mit den Problemen der Finanzmärkte, deren Auswirkungen auf die Gesellschaft und Menschheit und mögliche Wege aus dem Chaos. Das Buch hieß “Eine Billion Dollar” und erzählt die Geschichte eines kleinen Pizzaausfahrers italienischer Abstammung in New York, der von einem fremdem, entfernten Verwandten aus der Zeit der Fuggers eine Billion Dollar erbt und nur die Aufgabe gestellt bekommt, der Menschheit damit die Perspektive und Zuversicht wieder zugeben. Das Buch ist eine romanhafte Auseinandersetzung mit den Globalzusammenhängen unseres täglichen Tuns und Wirkens, beleuchtet alle Facetten menschlichen Schwankens zwischen Edelmut und Gier und kann trotzdem zu keinem klaren Ergebnis und Vorschlag kommen.

Quintessenz des Romans war, dass eines der Grundübel unserer Gesellschaft in der Wirkung globaler Finanzinstrumente zu suchen ist. Was uns wieder zurück bringt auf unser aktuell politisches Geschehen und die Hilflosigkeit und Ohnmacht gegenüber den Mächten des Marktes. Manchmal erinnert mich die Situation auch an Goethe’s Zauberlehrling: wir werden die Geister, die wir riefen, nicht wieder los. Ob die Staaten und Regierungen jetzt als die Zaubermeister auftreten können sei dahingestellt.Das Rufen nach Warren Buffet als Heilsbringer andererseits grenzt schon an Ironie: Feuer mit Feuer bekämpfen. *schmunzel*

Das Verfallen anderseits in globale Panik ist aber ebenso fatal, wie falsch. Besonnenheit und die Auswahl der richtigen Anlagen ist Gbot der Stunde. Warum nicht all die Konzepte wieder hervor holen, die mangels Megarendite anderer Anlagen in Vergessenheit geraten sind? Warum nicht auch mal andere Wege der Investition gehen? Warum immer so weit über den Tellerrand schauen, wenn manchmal die Gelegenheit beim Nachbarn liegt?

Fragen über Fragen und kaum Antworten. Das Dilemma unserer Zeit.

Was folgt nun?

Ein Tag aus dem Leben eines Händlers

8 Uhr: Zeitungsstudium

Was ist passiert? Erwarten wir einen rezessiven Gesamtmarkt? Wie hoch wird der Ölpreis heute steigen?

Die Lektüre ist sehr hilfreich, um die Stimmung der Investoren zu fühlen. Anschliessend werden noch ein paar Telefonate mit befreundeten Händlern geführt und dann bereitet sich alles auf den Start des Handels vor.

9.30 Uhr: Handel

Es wird auf einmal laut. Die Telefone klingeln, die Stimmen, die antworten, sprechen in einer angespannten Lautstärke. Hier geht es um Sekunden und jeder, der das nicht versteht, wird darauf – ohne gefragt zu werden – aufmerksam gemacht. Heute ist ein anstrengender Tag, die Kurse werden durch den Hörer geschrieen und es gibt kaum eine ruhige Minute. Die Bildschirme flackern in allen Farben

12 Uhr: Fixing

Eine kurze Pause zum Durchatmen. Preise werden festgesetzt und es gibt wieder eine klare Referenz.

Der Nachmittag verläuft bis zur Eröffnung des US Marktes relativ ruhig. Es bleibt wieder etwas Zeit, um die Atmosphäre in Amerika estimieren zu können.

15.30 Uhr New York startet durch

Die Wallstreet eröffnet Ihren Handel – Europa ist erschüttert von der Flut, die von der anderen Seite des Atlantiks rüberschwappt. Man hört das Klingeln der Telefone nicht mehr. Es geht unter in einem Gemenge von Lärm. Nach einer Stunde schwellt die Anspannung ab und der Handel in Europa bereitet sich auf das Ende eines aufregenden Tages vor.

17.30 Uhr Final Fixing

In Europa kehrt wieder Ruhe ein. Die Nachbearbeitung des Tages wird eingeleitet. Kurze Überschlagungen zeigen, dass dieser Tag erfolgreich für den Händler war. Im richtigen Moment hat er auf long bzw. short gesetzt. Heute wird er mehrere Zehntausende Euro Gewinn reingeholt haben.

 

Auf der anderen Seite sitzt ein Händler, der sicherlich einen ähnlich anstrengenden Tag hinter sich hat. Der einzige Unterschied ist, dass er eine Pechsträne hatte und somit den Tag mit hohen Verlusten abschliessen muss.

 Nettet man alle Ergebnisse der Händler, wird man feststellen, dass das wirtschaftliche Ergebnis des Tages sich aus dem Preis des Underlyings ergibt.

Die Produktivität der Händler beschränkt sich somit ausschliesslich auf die Umverteilung von Vermögen.

 Die vielen, stressigen Arbeitsstunden mögen den einen vielleicht belohnen, doch viele andere werden im gleichen Moment bestraft.

 Würde man all diese verschwendete Zeit doch effizienter verwenden…

Warren Buffet und die Inspiration beim Autofahren

Markus und ich kennen uns schon eine Ewigkeit, hatten gelegentlich auch fachlich miteinander zu schaffen und waren immer auf der Suche nach einem Projekt, in das wir unsere Kenntnisse einbringen konnten. Wie das aber mit vielen Dingen so ist, man sollte sie nicht erzwingen.
Und genau das machten wir auch nicht, wir ließen uns Zeit und sinnierten gelegentlich über dieses und jenes. Bis zu jenem Tag, an dem ich (wie so häufig) mit dem Auto nach München unterwegs war. Zu früh losgefahren, hing meinen Gedanken nach, da ich die Straße eh auswendig kannte und „verfiel“ in einen Tagtraum mit folgendem fiktiven Gespräch: Irgendwie, irgendwo, irgendwann treffe ich Warren Buffet in gelöster Atmosphäre, sagen wir auf einer Party, und kommen ins Gespräch. Mich hat natürlich brennend interessiert, wie er seinen Weg beschritten hat und was die (hoffentlich) nachahmbaren Erfolgsfaktoren für ihn waren. Warren sagt: „Du solltest wissen, was du willst, es auch tun und wieder loslassen, wenn es ein Misserfolg zu werden droht. Sei in der Lage, auch um die Ecke zu denken. Und vergiss nie – ein Bier geht immer.“
Ich hätte nie gedacht, dass der Mann soviel Humor haben könnte. Und mir dabei so aus der Seele spricht (zumindest was den letzten Satz angeht).

Fortsetzung hier: Warren Teil 2

Warren (Teil 2)

Mit fortschreitender Zeit wurden auch unsere Gesprächsthemen fortschrittlicher (will sagen: gewagter). Dabei streiften wir unter anderem folgendes Theorem: Was, wenn man einen Weg findet, Geld zu verdienen und trotzdem ein gutes Gewissen zu haben (erstaunlicherweise scheint Warren nicht an Maximalprofit interessiert zu sein; wäre ich auch nicht, wenn ich sein Sparbuch hätte). Ich warf in die Runde, einen Betrag wie folgt zu investieren: 20% geht in eine Stiftung, die Projekte fördert, 40% werden festverzinslich angelegt (zur Sicherung der Liquidität und Erreichung einer Minimalrendite) und mit dem restlichen Geld wild in weltbewegende Projekte investieren. Zumindest sollte so das Geld verdient werden, mit dem man sich das Gute Gewissen erkauft hat. Warren wiegt den Kopf und konnte wohl nicht mehr recht folgen, war aber trotzdem angetan und beschloss, einen Versuch als satelite investment zu starten. Ich hab keine Ahnung, ob sich so was rechnet, aber es hört sich gut an. Natürlich müssten auch die „wilden“ Projekte einem ethischen Kodex folgen. Also sollten schon Themen wie Welternährung oder Krebsforschung mit in Betracht gezogen werden. Aber dafür war der Abend zu weit fortgeschritten. Und die Fahrt zu Ende.

Fortsetzung hier: Warren Teil 3




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